DE - ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN
CØRN – Cornelius Krause, Mediaproduzent
Julius-von-kreyfelt Str 1a, 36145 Hobieber
Stand: April 2026
Diese AGB gelten für alle Verträge über Leistungen im Bereich
Konzeption, Filmproduktion, Postproduktion, Color Grading, Sounddesign,
Drohnenaufnahmen und Fotografie.
§ 1 Geltungsbereich und Vertragsschluss
(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB“) gelten für alle Verträge zwischen CØRN – Cornelius Krause, Mediaproduzent, Julius-von-kreyfelt Str.1a, 36145 Hofbieber (nachfolgend „Auftragnehmer“) und dem jeweiligen Vertragspartner (nachfolgend „Auftraggeber“) über Leistungen im Bereich Konzeption, Filmproduktion, Postproduktion, Color Grading, Sounddesign, Drohnenaufnahmen und Fotografie.
(2) Diese AGB gelten ausschließlich. Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Auftraggebers werden nur dann und insoweit Vertragsbestandteil, als der Auftragnehmer ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zugestimmt hat.
(3) Ein Vertrag kommt durch schriftliche oder textförmliche Auftragsbestätigung des Auftraggebers auf ein Angebot des Auftragnehmers zustande. Das Angebot des Auftragnehmers enthält den Leistungsumfang, die Vergütung sowie den vorgesehenen Zeitrahmen. Die Annahme des Angebots durch den Auftraggeber ist zugleich Anerkennung dieser AGB.
(4) Mündliche Nebenabreden bestehen nicht. Änderungen und Ergänzungen des Vertrags bedürfen der Schrift- oder Textform.
(5) Diese AGB gelten auch für alle zukünftigen Geschäftsbeziehungen zwischen den Parteien, auch wenn sie nicht nochmals gesondert vereinbart werden.
§ 2 Leistungsumfang und Leistungsänderungen (Change Requests)
(1) Art und Umfang der zu erbringenden Leistungen ergeben sich aus dem jeweiligen Angebot des Auftragnehmers. Der Auftragnehmer erbringt seine Leistungen nach den Grundsätzen ordnungsgemäßer Berufsausübung.
(2) Der Auftragnehmer ist berechtigt, zur Erfüllung seiner vertraglichen Pflichten qualifizierte Dritte (Subunternehmer, Freelancer) hinzuzuziehen. Die Verantwortung gegenüber dem Auftraggeber verbleibt beim Auftragnehmer.
(3) Wünscht der Auftraggeber nach Vertragsschluss Änderungen am vereinbarten Leistungsumfang (Change Request), so hat er dies schriftlich oder in Textform mitzuteilen. Der Auftragnehmer wird dem Auftraggeber unverzüglich mitteilen, ob und zu welchen geänderten Konditionen (insbesondere Vergütung und Zeitplan) die Änderung umsetzbar ist. Die Umsetzung eines Change Requests erfolgt erst nach schriftlicher oder textförmlicher Bestätigung der geänderten Konditionen durch beide Parteien.
(4) Ohne ausdrückliche Vereinbarung eines Change Requests ist der Auftragnehmer nicht verpflichtet, über den im Angebot definierten Leistungsumfang hinausgehende Leistungen zu erbringen.
§ 3 Mitwirkungspflichten des Auftraggebers
(1) Der Auftraggeber ist verpflichtet, die für die Durchführung des Auftrags erforderlichen Informationen, Materialien, Zugänge und Freigaben vollständig, rechtzeitig und unentgeltlich zur Verfügung zu stellen.
(2) Der Auftraggeber stellt sicher, dass dem Auftragnehmer überlassene Materialien (insbesondere Fotos, Videos, Musik, Texte, Logos) frei von Rechten Dritter sind oder die erforderlichen Nutzungsrechte und Genehmigungen vorliegen. Der Auftraggeber stellt den Auftragnehmer von sämtlichen Ansprüchen Dritter frei, die aus der Verletzung dieser Pflicht resultieren.
(3) Kommt der Auftraggeber seinen Mitwirkungspflichten nicht oder nicht rechtzeitig nach, so verlängern sich vereinbarte Liefer- und Leistungsfristen entsprechend. Mehrkosten, die durch die Verzögerung entstehen, trägt der Auftraggeber.
(4) Unterlässt der Auftraggeber eine erforderliche Mitwirkungshandlung und wird dadurch die Leistungserbringung ganz oder teilweise unmöglich, bleibt der Vergütungsanspruch des Auftragnehmers unberührt.
§ 4 Preise, Zahlungsbedingungen und Verzug
(1) Es gelten die im jeweiligen Angebot vereinbarten Preise. Sofern der Auftragnehmer gemäß § 19 UStG von der Umsatzsteuer befreit ist, erfolgt die Preisangabe als Endpreis ohne Ausweis der Umsatzsteuer. Unterliegt der Auftragnehmer der Regelbesteuerung, verstehen sich die angegebenen Preise als Nettopreise zuzüglich der gesetzlich geltenden Umsatzsteuer.
(2) Sofern nicht im Angebot abweichend vereinbart, gilt folgendes Zahlungsmodell:
a) 50 % der Gesamtvergütung sind als Anzahlung bei Auftragsbestätigung fällig.
b) 50 % der Gesamtvergütung sind nach Abnahme des Endprodukts fällig.
Abweichende Zahlungsmodelle (z. B. Meilensteinzahlungen) können im Einzelvertrag individuell vereinbart werden.
(3) Rechnungen sind innerhalb von vierzehn (14) Tagen nach Rechnungsstellung ohne Abzug zu begleichen. Die Zahlung erfolgt per Banküberweisung auf das im Angebot oder in der Rechnung angegebene Konto.
(4) Kommt der Auftraggeber in Zahlungsverzug, ist der Auftragnehmer berechtigt, Verzugszinsen in Höhe von 9 Prozentpunkten über dem jeweiligen Basiszinssatz (§ 288 Abs. 2 BGB) zu verlangen. Die Geltendmachung eines weitergehenden Verzugsschadens bleibt vorbehalten.
(5) Bei Zahlungsverzug ist der Auftragnehmer berechtigt, weitere Leistungen bis zum vollständigen Ausgleich aller offenen Forderungen zurückzuhalten. Die Übertragung von Nutzungsrechten gemäß § 5 steht unter dem Vorbehalt der vollständigen Zahlung.
(6) Die Aufrechnung mit Gegenanprüchen des Auftraggebers ist nur zulässig, soweit diese unbestritten oder rechtskräftig festgestellt sind.
§ 5 Nutzungsrechte und Urheberrecht
(1) Sämtliche im Rahmen des Auftrags erstellten Werke (Videos, Filme, Fotos, Grafiken, Animationen, Audioproduktionen und sonstige kreative Leistungen) sind urheberrechtlich geschützt. Das Urheberrecht verbleibt ausnahmslos beim Auftragnehmer (§§ 7, 11 UrhG).
(2) Mit vollständiger Bezahlung der vereinbarten Vergütung erhält der Auftraggeber ein einfaches (nicht ausschließliches) Nutzungsrecht an den vertragsgegenständlichen Werken. Dieses Nutzungsrecht ist, sofern im Angebot nicht abweichend vereinbart, wie folgt beschränkt:
a) Räumlich: auf den DACH-Raum (Deutschland, Österreich, Schweiz).
b) Zeitlich: unbefristet, sofern im Angebot nicht anders geregelt.
c) Inhaltlich: auf die im Angebot definierten Nutzungszwecke und Verbreitungskanäle.
(3) Erweiterte Nutzungsrechte – insbesondere EU-weite oder weltweite Nutzung, die Nutzung für zusätzliche Kanäle oder die Einräumung ausschließlicher Nutzungsrechte – bedürfen einer gesonderten schriftlichen Vereinbarung und sind gesondert zu vergüten.
(4) Der Auftragnehmer behält sich das Recht vor, sämtliche im Rahmen des Auftrags erstellten Werke für eigene Zwecke zu nutzen, insbesondere für Portfolio, Showreel, Eigenwerbung, Social Media, Wettbewerbseinreichungen und Akquise. Dieses Recht besteht unabhängig von der dem Auftraggeber eingeräumten Lizenz. Abweichende Vereinbarungen bedürfen der ausdrücklichen schriftlichen Einzelvereinbarung.
(5) Die Weitergabe, Unterlizenzierung oder Übertragung der eingeräumten Nutzungsrechte an Dritte bedarf der vorherigen schriftlichen Zustimmung des Auftragnehmers.
(6) Rohdaten und Rohmaterial:
a) Alle im Rahmen der Produktion entstandenen Rohdaten – einschließlich ungeschnittener Video-, Foto- und Audiodateien sowie für die Produktion eingekaufter Daten und Materialien – verbleiben im Eigentum des Auftragnehmers.
b) Der Auftraggeber kann ein einfaches Nutzungsrecht an den Rohdaten gegen eine Pauschale in Höhe von 75 % der Gesamtvergütung des jeweiligen Projekts erwerben. Dieses Nutzungsrecht ist zeitlich auf ein (1) Jahr ab Übergabe beschränkt.
c) Eine Verlängerung oder Erweiterung des Nutzungsrechts an Rohdaten ist auf Anfrage und nach individueller schriftlicher Vereinbarung möglich.
(7) Bei Verletzung der in diesem Paragraphen geregelten Nutzungsrechte ist der Auftragnehmer berechtigt, eine Vertragsstrafe in Höhe der doppelten üblichen Lizenzvergütung geltend zu machen. Die Geltendmachung eines darüber hinausgehenden Schadensersatzes bleibt unberührt.
(8) Eine Bearbeitung, Umgestaltung oder Verfremdung der Werke durch den Auftraggeber oder Dritte bedarf der vorherigen schriftlichen Zustimmung des Auftragnehmers (§ 23 UrhG).
(9) Der Auftragnehmer ist berechtigt, auf den Werken und in Verbindung mit deren Veröffentlichung als Urheber genannt zu werden (§ 13 UrhG). Der Auftraggeber wird den Auftragnehmer in angemessener Form als Urheber benennen, sofern dies nach Art und Umfang der Nutzung üblich ist.
§ 6 Abnahme und Korrekturschleifen
(1) Der Auftragnehmer stellt dem Auftraggeber das fertige Endprodukt zur Abnahme bereit. Die Abnahme erfolgt durch ausdrückliche Erklärung des Auftraggebers in Schrift- oder Textform.
(2) Zwei (2) Korrekturschleifen sind in der vereinbarten Vergütung enthalten. Eine Korrekturschleife umfasst eine gebündelte Rückmeldung des Auftraggebers auf das gesamte Leistungspaket – unabhängig davon, wie viele einzelne Werke (z. B. mehrere Videos) Gegenstand des Auftrags sind. Korrekturrrückmeldungen sind gebündelt, konkret und in Schrift- oder Textform einzureichen.
(3) Weitere Korrekturschleifen über die in Absatz 2 genannte Anzahl hinaus werden nach Aufwand zum jeweils geltenden Stundensatz des Auftragnehmers berechnet. Der Auftragnehmer wird den Auftraggeber vor Beginn der Mehrarbeit über die voraussichtlichen Kosten informieren.
(4) Der Auftraggeber hat nach Zustellung des Endprodukts bzw. einer Korrekturversion vierzehn (14) Tage Zeit, eine Korrekturrückmeldung in Schrift- oder Textform einzureichen. Lässt der Auftraggeber diese Frist verstreichen, ohne eine Rückmeldung abzugeben, gilt das Werk als abgenommen (Abnahmefiktion).
(5) Beanstandungen, die sich nicht auf die im Angebot vereinbarten Leistungen beziehen, sondern auf Änderungswünsche, gelten als Change Request gemäß § 2 Abs. 3 und werden gesondert berechnet.
§ 7 Haftungsbeschränkung
(1) Der Auftragnehmer haftet auf Schadensersatz – gleich aus welchem Rechtsgrund – nur bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit.
(2) Bei einfacher (leichter) Fahrlässigkeit haftet der Auftragnehmer nur:
a) für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit;
b) für Schäden aus der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten). In diesem Fall ist die Haftung auf den vorhersehbaren, typischerweise eintretenden Schaden begrenzt.
(3) Die Haftung für den Verlust von Daten wird auf den typischen Wiederherstellungsaufwand beschränkt, der bei regelmäßiger und gefahrentsprechender Anfertigung von Sicherungskopien eingetreten wäre.
(4) Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz und für die Übernahme einer ausdrücklichen Garantie bleibt unberührt.
(5) Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten auch zugunsten der Erfüllungsgehilfen und Subunternehmer des Auftragnehmers.
§ 8 Vertraulichkeit
(1) Beide Parteien verpflichten sich, sämtliche im Rahmen der Vertragsanbahnung und -durchführung erlangten vertraulichen Informationen der jeweils anderen Partei vertraulich zu behandeln und weder Dritten zugänglich zu machen noch anderweitig zu verwerten.
(2) Diese Pflicht gilt nicht für Informationen, die:
a) öffentlich bekannt sind oder werden, ohne dass dies auf einer Verletzung dieser Klausel beruht;
b) dem Empfänger bei Offenlegung bereits nachweislich bekannt waren;
c) von einem Dritten rechtmäßig ohne Vertraulichkeitsverpflichtung erlangt wurden;
d) aufgrund gesetzlicher Verpflichtung, behördlicher oder gerichtlicher Anordnung offengelegt werden müssen.
(3) Die Vertraulichkeitspflicht besteht über die Beendigung des Vertragsverhältnisses hinaus fort.
(4) Der Auftraggeber ist insbesondere verpflichtet, die Konditionen des Vertrags (Preise, Leistungsumfang und Sondervereinbarungen) vertraulich zu behandeln und nicht an Dritte weiterzugeben.
§ 9 Stornierung und Ausfallhonorar
(1) Der Auftraggeber kann den Auftrag vor Beginn der Leistungserbringung stornieren. Die Stornierung bedarf der Schrift- oder Textform. Es gelten folgende Ausfallhonorare:
a) Stornierung mehr als 14 Tage vor dem vereinbarten Produktionsbeginn: 50 % der Gesamtvergütung.
b) Stornierung 14 Tage oder weniger vor dem vereinbarten Produktionsbeginn oder nach Produktionsbeginn: 100 % der Gesamtvergütung.
(2) Bereits geleistete Anzahlungen werden auf das Ausfallhonorar angerechnet.
(3) Verschiebt der Auftraggeber einen vereinbarten Produktionstermin, gelten folgende Regelungen:
a) Verschiebung mehr als 7 Tage vor dem vereinbarten Termin: Der Auftraggeber trägt lediglich die nachweislich entstandenen Mehrkosten (z. B. Umbuchungskosten für Reise, Unterkunft, Equipment).
b) Verschiebung 7 Tage oder weniger vor dem vereinbarten Termin: Der Auftraggeber trägt die nachweislich entstandenen Mehrkosten zuzüglich einer Ausfallpauschale in Höhe von 25 % der Gesamtvergütung.
(4) Das Recht des Auftragnehmers auf Geltendmachung eines darüber hinausgehenden Schadens bleibt unberührt.
§ 10 Höhere Gewalt
(1) Wird die Leistungserbringung durch Umstände verhindert oder wesentlich erschwert, die keine der Parteien zu vertreten hat (höhere Gewalt), so sind beide Parteien für die Dauer der Beeinträchtigung von ihren Leistungspflichten befreit. Höhere Gewalt umfasst insbesondere Naturkatastrophen, Pandemien, behördliche Anordnungen, Krieg, Streik, extreme Witterungsbedingungen und vergleichbare unvorhersehbare Ereignisse.
(2) Im Falle höherer Gewalt wird das Projekt kostenfrei storniert, sofern eine Nachholung oder Verschiebung nicht möglich oder zumutbar ist. Bereits nachweislich entstandene Kosten des Auftragnehmers (z. B. für Reisen, gebuchtes Equipment, Subunternehmer) sind vom Auftraggeber zu erstatten.
(3) Beide Parteien werden sich unverzüglich über das Eintreten höherer Gewalt informieren und sich um eine einvernehmliche Lösung bemühen.
§ 11 Gerichtsstand und anwendbares Recht
(1) Es gilt ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG).
(2) Erfüllungsort für alle Leistungen ist der Geschäftssitz des Auftragnehmers (derzeit Fulda, Hessen).
(3) Ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus dem Vertragsverhältnis ist, soweit gesetzlich zulässig, Fulda. Bei internationalen Auftraggebern gilt dieser Gerichtsstand, sofern nicht zwingende Vorschriften des internationalen Rechts entgegenstehen.
§ 12 Salvatorische Klausel
(1) Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, so wird die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen hiervon nicht berührt. Anstelle der unwirksamen Bestimmung gilt eine wirksame Bestimmung als vereinbart, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt.
(2) Im Einzelfall getroffene individuelle Vereinbarungen mit dem Auftraggeber (einschließlich Nebenabreden, Ergänzungen und Änderungen) haben in jedem Fall Vorrang vor diesen AGB.
AGB Stand: April 2026 – CØRN – Cornelius Krause, Mediaproduzent
EN - GENERAL TERMS AND CONDITIONS
CØRN – Cornelius Krause, Media Producer
Julius-von-Kreyfelt Str. 1a, 36145 Hofbieber
Version: April 2026
Translation notice: This is an unofficial translation of the original German General Terms and Conditions (Allgemeine
Geschäftsbedingungen). In case of any discrepancy or legal dispute, the German version shall prevail.
These GTC apply to all contracts for services in the areas of conception, film production, post-production,
colour grading, sound design, drone footage and photography.
§ 1 Scope of Application and Formation of Contract
(1) These General Terms and Conditions (hereinafter "GTC") apply to all contracts between CØRN –
Cornelius Krause, Media Producer, Julius-von-Kreyfelt Str. 1a, 36145 Hofbieber (hereinafter "Contractor")
and the respective contractual partner (hereinafter "Client") for services in the areas of conception, film
production, post-production, colour grading, sound design, drone footage and photography.
(2) These GTC apply exclusively. Deviating, conflicting or supplementary general terms and conditions of
the Client shall only become part of the contract to the extent that the Contractor has expressly agreed to
their application in writing.
(3) A contract is concluded upon written or text-form confirmation of the order by the Client in response to
an offer by the Contractor. The Contractor's offer contains the scope of services, the remuneration and the
intended timeframe. The Client's acceptance of the offer simultaneously constitutes acknowledgment of
these GTC.
(4) No oral collateral agreements exist. Amendments and additions to the contract require written or text
form.
(5) These GTC also apply to all future business relationships between the parties, even if they are not
separately agreed upon again.
§ 2 Scope of Services and Changes (Change Requests)
(1) The type and scope of the services to be rendered are set out in the respective offer of the Contractor.
The Contractor renders its services in accordance with the principles of proper professional practice.
(2) The Contractor is entitled to engage qualified third parties (subcontractors, freelancers) to fulfil its
contractual obligations. Responsibility towards the Client remains with the Contractor.
(3) If the Client wishes to make changes to the agreed scope of services after conclusion of the contract
(Change Request), the Client shall notify the Contractor in writing or text form. The Contractor will promptly
inform the Client whether and under what amended conditions (in particular remuneration and schedule) the
change can be implemented. A Change Request shall only be implemented after written or text-form
confirmation of the amended conditions by both parties.
(4) Without express agreement on a Change Request, the Contractor is not obliged to render services
beyond the scope of services defined in the offer.
§ 3 Client's Obligations to Cooperate
(1) The Client is obliged to provide the information, materials, access and approvals required for the
performance of the contract completely, in a timely manner and free of charge.(2) The Client ensures that materials provided to the Contractor (in particular photos, videos, music, texts,
logos) are free from third-party rights or that the necessary rights of use and permissions exist. The Client
shall indemnify the Contractor against all claims by third parties arising from a breach of this obligation.
(3) If the Client fails to fulfil its obligations to cooperate in whole or in part, or not in a timely manner, agreed
delivery and performance deadlines shall be extended accordingly. Additional costs arising from the delay
shall be borne by the Client.
(4) If the Client omits a required act of cooperation and the performance of services becomes wholly or
partially impossible as a result, the Contractor's claim to remuneration shall remain unaffected.
§ 4 Prices, Payment Terms and Default
(1) The prices agreed in the respective offer shall apply. If the Contractor is exempt from value added tax
pursuant to § 19 of the German VAT Act (UStG), prices are stated as final prices without VAT. If the
Contractor is subject to the standard taxation scheme, the stated prices are net prices plus the applicable
statutory VAT.
(2) Unless otherwise agreed in the offer, the following payment model applies:
(a) 50% of the total remuneration is due as a deposit upon order confirmation.
(b) 50% of the total remuneration is due upon acceptance of the final product.
Alternative payment models (e.g. milestone payments) may be individually agreed in individual contracts.
(3) Invoices are to be settled within fourteen (14) days of invoicing without deduction. Payment shall be
made by bank transfer to the account specified in the offer or invoice.
(4) If the Client is in default of payment, the Contractor is entitled to charge default interest at a rate of 9
percentage points above the respective base interest rate (§ 288 para. 2 of the German Civil Code / BGB).
The right to assert further default damages is reserved.
(5) In the event of payment default, the Contractor is entitled to withhold further services until all outstanding
claims have been settled in full. The transfer of rights of use pursuant to § 5 is subject to full payment.
(6) Set-off against counterclaims of the Client is only permissible if such claims are undisputed or have been
finally determined by a court.
§ 5 Rights of Use and Copyright
(1) All works created within the scope of the contract (videos, films, photos, graphics, animations, audio
productions and other creative services) are protected by copyright. The copyright remains exclusively with
the Contractor (§§ 7, 11 of the German Copyright Act / UrhG).
(2) Upon full payment of the agreed remuneration, the Client receives a simple (non-exclusive) right of use
to the contractual works. Unless otherwise agreed in the offer, this right of use is restricted as follows:
(a) Territorially: to the DACH region (Germany, Austria, Switzerland).
(b) Temporally: unlimited, unless otherwise stipulated in the offer.
(c) In terms of content: to the purposes of use and distribution channels defined in the offer.
(3) Extended rights of use – in particular EU-wide or worldwide use, use for additional channels, or the
granting of exclusive rights of use – require a separate written agreement and are subject to separate
remuneration.
(4) The Contractor reserves the right to use all works created within the scope of the contract for its own
purposes, in particular for portfolio, showreel, self-promotion, social media, competition entries and
acquisition. This right exists independently of the licence granted to the Client. Deviating agreements
require an express separate written agreement.(5) The transfer, sub-licensing or assignment of the granted rights of use to third parties requires the prior
written consent of the Contractor.
(6) Raw data and raw material:
(a) All raw data generated during production – including uncut video, photo and audio files as well as data
and materials purchased for the production – remain the property of the Contractor.
(b) The Client may acquire a simple right of use to the raw data against a flat fee of 75% of the total
remuneration of the respective project. This right of use is limited in time to one (1) year from handover.
(c) Extension or expansion of the right of use to raw data is possible upon request and subject to individual
written agreement.
(7) In the event of an infringement of the rights of use regulated in this section, the Contractor is entitled to
claim a contractual penalty in the amount of twice the usual licence fee. The right to assert damages
beyond this remains unaffected.
(8) Any editing, adaptation or alteration of the works by the Client or third parties requires the prior written
consent of the Contractor (§ 23 UrhG).
(9) The Contractor is entitled to be named as the author on the works and in connection with their
publication (§ 13 UrhG). The Client shall name the Contractor as the author in an appropriate manner,
insofar as this is customary given the nature and scope of the use.
§ 6 Acceptance and Revision Rounds
(1) The Contractor makes the completed final product available to the Client for acceptance. Acceptance is
effected by express declaration of the Client in written or text form.
(2) Two (2) revision rounds are included in the agreed remuneration. A revision round comprises
consolidated feedback from the Client on the entire service package – regardless of how many individual
works (e.g. multiple videos) are the subject of the contract. Revision feedback must be submitted in a
consolidated, specific manner and in written or text form.
(3) Further revision rounds beyond the number specified in paragraph 2 will be charged on a
time-and-materials basis at the Contractor's applicable hourly rate. The Contractor will inform the Client of
the expected costs before commencing the additional work.
(4) After delivery of the final product or a revised version, the Client has fourteen (14) days to submit
revision feedback in written or text form. If the Client allows this deadline to pass without submitting
feedback, the work shall be deemed accepted (deemed acceptance).
(5) Objections that do not relate to the services agreed in the offer but to requests for changes shall be
deemed Change Requests pursuant to § 2 para. 3 and shall be charged separately.
§ 7 Limitation of Liability
(1) The Contractor shall only be liable for damages – regardless of the legal basis – in cases of intent and
gross negligence.
(2) In cases of ordinary (minor) negligence, the Contractor shall only be liable:
(a) for damages arising from injury to life, body or health;
(b) for damages arising from breach of material contractual obligations (cardinal obligations). In this case,
liability is limited to the foreseeable, typically occurring damage.
(3) Liability for data loss is limited to the typical recovery effort that would have been incurred had backup
copies been made regularly and in a manner appropriate to the risk.
(4) Liability under the German Product Liability Act and for the assumption of an express guarantee remains
unaffected.(5) The above limitations of liability also apply in favour of the Contractor's vicarious agents and
subcontractors.
§ 8 Confidentiality
(1) Both parties undertake to treat all confidential information of the other party obtained in the course of
contract initiation and performance as confidential and neither to make it accessible to third parties nor to
exploit it otherwise.
(2) This obligation does not apply to information that:
(a) is or becomes publicly known without this being due to a breach of this clause;
(b) was demonstrably already known to the recipient at the time of disclosure;
(c) was lawfully obtained from a third party without a confidentiality obligation;
(d) must be disclosed due to a statutory obligation or an official or court order.
(3) The confidentiality obligation continues beyond the termination of the contractual relationship.
(4) The Client is in particular obliged to treat the terms of the contract (prices, scope of services and special
agreements) as confidential and not to disclose them to third parties.
§ 9 Cancellation and Cancellation Fee
(1) The Client may cancel the order prior to the commencement of service delivery. Cancellation requires
written or text form. The following cancellation fees apply:
(a) Cancellation more than 14 days before the agreed start of production: 50% of the total remuneration.
(b) Cancellation 14 days or less before the agreed start of production or after the start of production: 100%
of the total remuneration.
(2) Deposits already made will be credited against the cancellation fee.
(3) If the Client reschedules an agreed production date, the following rules apply:
(a) Rescheduling more than 7 days before the agreed date: The Client bears only the demonstrably
incurred additional costs (e.g. rebooking costs for travel, accommodation, equipment).
(b) Rescheduling 7 days or less before the agreed date: The Client bears the demonstrably incurred
additional costs plus a flat-rate cancellation fee of 25% of the total remuneration.
(4) The Contractor's right to assert damages beyond this remains unaffected.
§ 10 Force Majeure
(1) If the performance of services is prevented or substantially impeded by circumstances for which neither
party is responsible (force majeure), both parties shall be released from their performance obligations for
the duration of the disruption. Force majeure includes in particular natural disasters, pandemics, official
orders, war, strikes, extreme weather conditions and comparable unforeseeable events.
(2) In the event of force majeure, the project shall be cancelled free of charge if a subsequent performance
or postponement is not possible or reasonable. Costs already demonstrably incurred by the Contractor (e.g.
for travel, booked equipment, subcontractors) shall be reimbursed by the Client.
(3) Both parties shall immediately notify each other of the occurrence of force majeure and endeavour to
reach an amicable solution.
§ 11 Place of Jurisdiction and Applicable Law
(1) The law of the Federal Republic of Germany shall apply exclusively, to the exclusion of the UN
Convention on Contracts for the International Sale of Goods (CISG).(2) The place of performance for all services is the Contractor's registered place of business (currently
Fulda, Hesse).
(3) The exclusive place of jurisdiction for all disputes arising from the contractual relationship is, to the
extent permitted by law, Fulda. For international clients, this place of jurisdiction applies unless mandatory
provisions of international law provide otherwise.
§ 12 Severability Clause
(1) Should any provision of these GTC be or become invalid or unenforceable, the validity of the remaining
provisions shall not be affected. In place of the invalid provision, a valid provision shall be deemed agreed
that comes closest to the economic purpose of the invalid provision.
(2) Individual agreements made in specific cases with the Client (including collateral agreements, additions
and amendments) shall in any case take precedence over these GTC.
GTC Version: April 2026 – CØRN – Cornelius Krause, Media Producer